Kapitalgesellschaften kommen bei der Analyse von erteilten Versorgungszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer häufig zu dem Ergebnis, dass das ursprünglich festgelegte Versorgungsniveau aus heutiger Sicht nicht mehr finanzierbar ist. Gründe können z.B. Veränderungen am Kapitalmarkt oder eine wirtschaftliche Notlage des Unternehmens sein. Verzichtet ein Gesellschafter-Geschäftsführer deshalb auf Teile seiner Pensionszusage, hat dies i.d.R. die Einstufung als verdeckte Einlage mit einem steuerlichen Zufluss beim Gesellschafter-Geschäftsführer zur Folge.

Eine Lösung ohne steuerliche Auswirkung beim Gesellschafter-Geschäftsführer kann jedoch in vielen Fällen durch die geeignete Gestaltung erreicht werden, wenn ein Teilverzicht auf bestehende Versorgungsanwartschaften frühzeitig mit einer einvernehmlichen Herabsetzung  - deutlich vor Erreichen der Altersgrenze - ausgeübt wird.
Diese Möglichkeit ist durch das BMF-Schreiben vom 14.08.2012 bundeseinheitlich geregelt.

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Hier unterstützen wir die Firmen mit der erforderlichen Beratungskompetenz.

Unsere Leistungen
  • Ermittlung des erdienten Teils der Zusage
  • Barwertvergleich zur Ermittlung des Teils der Zusage, für den der Verzicht als verdeckte Einlage einzustufen ist
  • Entwurf einer entsprechenden Änderungszusage
  • Entwurf eines Gesellschafterbeschlusses
  • Darstellung der bilanziellen Auswirkung (Höhe der Rückstellung nach Durchführung des Verzichts)
  • Gutachterliche Stellungnahme zum Verzicht mit einer Begründung, warum der geplante Verzicht als steuerlich unschädlich einzustufen ist